15. Juni / 19:30 Uhr / Land's End mit dem Ensemble Astrum

Werke der Alten Musik im Geist der historischen Aufführungspraxis interpretieren und ihre Essenz in der Gegenwart verorten - das ist der Anspruch des Ensembles Astrum. Dabei spannen Ena Markert (Barockcello und Gambe), Felix Elias Gutschi (Blockflöte) und Martin Billé (Therobe, Lauteninstrumrnte) den Bogen von der Musik des Mittelalters bis hin zum Barock.
Astrum forscht, experimentiert und kreiert. Mit diversen Blockflöten, Lauten und Streichbassinstrumenten wagt sich das Ensemble in ungewöhnliche Genres - wissenschaftlich fundiert und progressiv interpretiert. 


Konzertprogramm: Land’s End
Musik zwischen Frankreich und Großbritannien
Land’s End bildet den westlichsten Punkt Großbritanniens. Hier beginnt der Ärmelkanal- die tobende Seestraße zwischen England und Frankreich. Die Meerenge steht sinnbildlich für das ambivalente Verhältnis zwischen den beiden Großmächten. Die Konflikte auf politischer Ebene erzeugten auch auf musikalischer Ebene ein Spannungsfeld, impulsgebend für einen intensiven künstlerischen Austausch. Es wurde kopiert, ideologisiert, bewundert, kritisiert, euphorisiert und leidenschaftlich gestritten. Das Ensemble Astrum fängt mit Land’s End diese musikalische Atmosphäre ein und streift durch 400 Jahre französisch-britische Musikgeschichte - mit Musik von u.a. J.B. Lully, G.F. Händel, G. de Machaut, F. Geminiani und J.B. Senaillé. 


Kommende Veranstaltungen:
7. Juli / 11 Uhr / Solo-Recital mit Juin Lee - Tafelklavier
26. September / 19 Uhr / Klang + Rede - Telemann in Frankreich mit Karl Kaiser - Traverso, Anna Kaiser - Violine, Ena Markert - Gambe, Sólrún Franzdóttir - Cembalo
17. November / 17 Uhr / KlangBild + Rede  mit Anna Kaiser - Violine und Text, Johannes Berger - Cello und Fotographie

Der Eintritt zu unseren Musikabenden ist frei, um eine anschließende Spende wird gebeten. Eine Voranmeldung per Mail erleichtert uns die Planung, ist jedoch nicht obligatorisch